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Die Zukunft des Musikkonsums – Musik abspielen und organisieren in der Cloud

 

Die Musikindustrie hat in den Vergangengen Zehn Jahren, versucht sich an das digitale Zeitalter anzupassen. Wirklich zu zufriedenstellende Lösungen kamen dabei nicht zustande. Mit dem sehr wahrscheinlich, Baldigen eintreten in den Deutschen und schweizerischen Markt von Spotify, dürfte wohl einer der revolutionärsten und zukunftsweisendsten Ansätze im Musikmarkt, vollzogen werden. Zeit für mich meinen Musikgewohnheiten der vergangen paar Jahre unter die Lupe zunehmen und vor allem eine Vorschau in die Zukunft zu machen. Wobei Zukunft, „Jetzt“ bedeutet! Mein digital Lifestyle im Bereich Musik nimmt heute neue digitale Wege und verirrt sich endgültig in die unendlichen Weiten der Cloud.

Musikplayer wie Songbird oder Windows Media Player

Vor einigen Tagen bin ich auf den Musikplayer Songbird gestoßen. Songbird ist eine freie Software sie dient der Wiedergabe und Organisation von Musik. Damit Songs und Alben im Songbird, organisiert und wiedergegeben werden können, muss man diese erst mal besitzen, in den meisten fällen also, als Datei auf dem Rechner abgespeichert haben. Ein in die Jahre gekommenes Prinzip, wie wir es schon seit Ewigkeiten vom Windows Media Player her kennen.

Eine Variante die ich nie intensive und seit Jahren, schon gar nicht mehr nutze. Ich konnte mich nie wirklich damit anfreunden, nicht wenig verwunderlich also, dass auch Songbird daran nicht viel ändern konnte. Obwohl Songbird natürlich viel interessanter ist und mit seinen zahlreichen Add-ons, viel mehr Möglichkeiten der Erweiterung und Individualisierung bittet als der Windows Player. Was mich stört und schon immer störte, ist die Tatsache der Zentralenspeicherung (obwohl es da natürlich sicher Lösungen gibt, aber halt nicht so offensichtlich und eherumständlich) und vor allem das ich mir die Songs oder Alben zuerst einzeln kaufen muss. Ich möchte alle verfügbare Musik immer und überall verfügbar haben und dies, ohne sie vorher einzeln kaufen zu müssen. Dies war schon immer meine Vision, eine Vision, die sich nun durchzusetzen scheint.

Physische CDs oder Singles kaufen ist längst vorbei

Als ich meine CD-Sammlung vor nun gut vier Jahren verkauft habe, organisierte und konsumierte ich meine Musik fortan nur noch mit/auf YouTube. Es gibt eigentlich fast nichts was man an Musik auf YouTube nicht finden würde. Alles lässt sich online organisieren, von überall mit Internetzugang wiedergeben und es ist nicht nötig einzelne Titel zu kaufen, ja es ist sogar gratis. Bis jetzt für mich, bis auf das „Gratis“ die ideale Lösung. Obwohl das „Gratis“ auf YouTube schon seit einiger Zeit quasi, zu einem großen Teil zumindest, offiziell ist. Also nichts mehr mit Piraterie Urheberrechtsverletzung oder der gleichen zutuen hat. Viele große internationale Künstler aber natürlich auch lokale und Indie -Bands stellen ihre Videos ja selber auf YouTube ein. Sie könen es sich quasi gar nicht leisten, nicht auf YouTube zu sein. Wer nicht auf YouTube ist –existiert nicht.

Die Musikindustrie hat lange keine akzeptablen, dem digitalen Zeitalter gerecht werdenden Lösungen präsentieren können. Dann irgendwann, dank Apple kam dann endlich die Downloads. Ein Schritt in die richtige Richtung war getan. Aber eine befriedigende Lösung stellt dies immer noch nicht dar. Es gab und gibt natürlich viele andere Lösungsansätze im digitalen Musikmarkt. Aber die Labels machten eigentlich nichts anderes als die Analogen Geschäftsmodele ins Digitale zu übertragen. Sprich die Preise blieben fast gleich. Ein Umstand, der nicht gerechtfertigt werden kann, tendieren die Reproduktions- und Vertriebskosten doch gegen null.

Andere Lösungen sind im Anmarsch

Es ist also ganz offensichtlich andere Lösungen müssen her –denn nicht nur ich bin mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden. Aber was viel wichtiger ist, die Industrie kann sich nur retten, wenn sie auf die Bedürfnisse des Kunden eingeht und somit bei diesem eine Bereitschaft auslöst, für Musik zu bezahlen. Den dem Konsumenten kann es eigentlich egal sein, jegliche Musik bekommt er immer und überall kostenlos im Netz. Langsam beginnt die Industrie, ihre Fehler und Versäumnisse der vergangenen Zehn Jahren einzusehen und nachzubessern. Die Einsicht der Labels, in einer sich immer mehr digitalisierenden Zeit, nicht mehr die alleinige Macht zu haben, zeigt sich an einigen interessanten Projekten, die sich den Weg zum Massenpublikum bahnen. Solche Projekte sind die, die On Demand Musik im Abo anbieten, namentlich wären dies simfy und Spotify – wie bereits Eigangs erwähnt.

Ob es genau die beiden genanten Dienste sein werden die, die ultimative Lösung bringen, bleibt abzuwarten. Der Ansatz ist auf den Fall interessant und zeigt eine neue, zukunftsweisende Richtung auf. Toll wäre es alles, was mit Musik zu tun hat an einer zentralen Stelle organisieren könnte. Man seine Musik von Soundcloud und Co. auch auf z. B. simfy oder Spotify organisieren könnte. Dies wird entscheidend davon abhängen, wie weit sich die Dienste öffnen werden.

Ich wird mich in den nächsten Tagen, Wochen und Monate ein wenig intensiver mit der Organistion meiner Musik beschäftigen und auch einige neue Dienste und Player testen. Darüber wird es Berichte hier aus Misteroo oder beim Netzmusiker geben.

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