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E-Mail vs. Social Media – Sind Shares die neue Währung im Internet? Teil 1

E-Mail vs. Social Media – Sind Shares die neue Währung im Internet? Wie Unternehmen und Blogger mehr Shares bekommen, wie sich das Verteilen verschiedener Inhalte auf mehrere Netzwerke noch einfacher gestallten lässt, wie man die die User für das Verbreiten der eigenen Inhalte belohnen kann und wie und mit welchen Tools sich die Auswirkungen daraus analysieren lassen. Dies möchte ich anhand der neuen Tools von Spreadly.com aufzeigen. Bei diesem Artikel handelt es sich her um eine Tool Vorstellung, als um eine genaue Anleitung wie man die Werkzeuge für einzelne Projekte anwendet. Ich hole im Folgenden ziemlich weit aus, wer diesen Teil überspringen möchte, kann auch gleich zu dem Artikel mit den Tools springen. Hier in diesem ersten Teil folgen lediglich eine Herleitung, die sich mir quasi aufdrängte sowie ein paar Beobachtungen Fakten und Trends.

E-Mail Marketing war lange Zeit so was wie die Königsdisziplin im online Marketing. Und es ist wohl nicht zu leugnen, dass das E-Mail Marketing noch immer ein wichtiger Bestandteil des Marketingmix`s darstellt. Eine Studie, die ich vor Kurzem dazu gelesen habe und die ich jetzt partout nicht mehr finde, besagt, dass E-Mail Marketing eben doch noch nicht totgesagt werden kann und, dass die Inhalte bei den Konsumenten nach wie auf Akzeptanzen treffen. Nicht zu leugnen dürfte allerdings auch die folgende Tatsache sein: das Social Netz wird von immer mehr Leuten aktiv genutzt, gegen 700 Millionen Menschen sind es zum Beispiel bei Facebook. Viele haben schon erkannt, dass sie in den sozialen Netzwerken ebenfalls präsent sein müssen damit sie ihr Publikum auch dort erreichen, z. B. mit einer Facebook Fanpage.

Das eine muss das andere aber nicht ausschliessen die richtige Kombination macht es wohl aus. Torsten Schwarz schreibt dazu in einem Artikel: „Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit in Facebook und Twitter. Nur logisch, dass Marketingexperten sich derzeit überwiegend mit Social Media Marketing beschäftigen. In der Tat eröffnen sich neue Chancen der Neukundengewinnung. Bei bestehenden Kontakten jedoch ist die Ansprache über Social Media ineffizient und der klassischen E-Mail unterlegen. Kombiniert man jedoch beide Kanäle, so ergänzen sich diese Online-Marketing-Instrumente hervorragend: Per E-Mail kann schnell eine hohe Reichweite aufgebaut werden, die sich im Social Web durch Weiterempfehlungen noch vergrössert.“ Hier gibt es den gesamten Artikel!

Mit Facebook, Twitter und Co. eröffnet sich aber auch die Möglichkeit des teilen von Inhalten und von dem machen die User regen Gebrauch. Ich hatte vor Kurzem das Glück mitverfolgen zu dürfen, wie ein Video sich viral verbreitete, „gesharet“ und „geliket“ wurde. Letzte Woche am Freitagabend habe ich im Trends Dashboard (USA) von YouTube ein Video aus meiner Region entdeckt. Es ist schon außergewöhnlich genug, dass ein Video aus einem kleinen Ort in der Schweiz zu den Top Ten der momentan am meisten beachteten Videos gehört, sein Siegeszug durch das World Wide Web ist noch aussergewöhnlicher. Naja, obwohl aussergewöhnlich ist ein bisschen das falsche Wort; spannend, trifft es wohl ehr.

Zum Zeitpunkt meiner Entdeckung des Videos hatte es um die 50`000 Views am nächsten Nachmittag waren es bereits 1.5 Millionen. Heute knapp eine Woche später, sind es knapp 5 Millionen Views, 23, 241 Facebook-Shares, 1351 Tweets und 151 Blogeinträge. Vom besagten Video habe ich hier berichtet und weitere beindruckende Zahlen zu Musikvideos habe ich hier veröffentlicht. Das Zahlen Material stammt von Viral-Video-Chrts.com.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er nutzt soziale Netzwerke und teilt gerne Inhalte jeder Art über diese mit seinen Freunden, Bekannten und Followern. Dieses online Verhalten des Konsumenten, bringt Unternehmen neue Möglichkeiten seine Angebote durch Mund zu Mund Propaganda im Netz zu verteilen. Denn nicht nur Videos und spassige Webfounds werden geteilt auch das das Liken und Sharen von interessanten Produkten, Dienstleistungen und nützlichen Blog-Artikeln, erfreut sich immer grösserer Beliebtheit.

Dies alles soll die Tatsche aufzeigen, dass Social Media mit seinen verschiedenen Komponenten intensiv genutzt wird. Es zeigt die Dimensionen des Möglichen und die Reichweite die durch das posten von fremden und eigenen Inhalte erreicht werden kann. Das Beispiel mit dem Video zeigt ausserdem, es muss nicht immer qualitativ hochwertiger Content sein. Verschiedene Leute haben verschiedene Geschmäcker und teilen dementsprechend verschiedene Inhalte. Diesen Bereich gilt es also auf jeden Fall zu beachten der Trend zu mehr Likes und Shares durch die User ist deutliche zu sehen.

Mir ist zum Beispiel am Fall DSDS aufgefallen, dass die beliebtesten Kandidaten der vergangenen Staffel, im selben Stadion, in der sich der „Gesangwettbewerbs“ momentan gerade befindet, lediglich ein paar 10`000 Fans hatten sind es dieses Jahr bereits ein paar 100`000. Die hat natürlich auch damit zu tun, dass die Social Plugins (Buttons usw.)von Facebook erst letztes Jahr im April gelauncht wurden. Und in Bezug auf die Kandidaten waren es zu diesem Zeitpunkt noch „Fans“ und heute „Likes“ spielt aber keine Rolle ich meine darin trotzdem einen Trend zu erkennen.

Im Teil 2 geht es dann mit den drei Features von Spreadly.com und wie dies helfen könnten Inhalte noch besser zu verteilen. Wie sich das Verteilen verschiedener Inhalte auf mehrere Netzwerke noch einfacher gestallten lässt, wie man die die User für das Verbreiten der eigenen Inhalte belohnen kann und wie und mit welchen Tools sich die Auswirkungen daraus analysieren lassen.

Bildquelle: masternewmedia.org

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Brodelt in der deutschen Hauler Szene gerade der nächste Bloggergate?

E-Mail vs. Social Media – Sind Shares die neue Währung im Internet? Teil 2