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E-Mail vs. Social Media – Sind Shares die neue Währung im Internet? Teil 2

E-Mail vs. Social Media – Sind Shares die neue Währung im Internet? Teil 2: So weit also die Fakten und die Trends (vom ersten Teil). Viele setzen bereits auf Social Media, es gibt ja kaum noch Blogs, online Shops und der gleichen, die keine Share Buttons zur Verfügung stellen. Anhand des Counters kann man dann sehen, wie oft der Artikel, das Produkt usw. auf welchem Netzwerk wie oft geteilt wurde. Zumindest jedenfalls wie oft er direkt geteilt wurde! Was innerhalb der Netzwerke dann mit dem Link geschieht, ist zu weilen noch nicht wirklich nachvollziehbar oder aber nur sehr mühsam und ungenau. Fakten und Zahlen die u. a. für Blogbetreiber sehr interessant wären blieben also bis jetzt auf der Strecke, die Analyse und die Optimierung waren somit kaum möglich.

Mit Spreadly.com kann jetzt analysiert werden, wo was von wem und wie oft gesharet und geliket wird und welche Klickbackraten daraus entstehen. So was wie das Google Analytics für Social Media also. Um an die Daten zu kommen, ist es nötig den Share-Button von Spreadly.com, mit welchem die User die Inhalte auf Wunsch gleichzeitig in die Netzwerke Facebook, Twitter, LinkedIn und GoogleBuzz posten können, auf der Website zuintegrieren. Die Integration des Buttons ist einfach, Spreadly stellt für zahlreiche Systeme Plugins zur Verfügung. Welche Systeme unterstütz werden, sieht ihr auf folgender Abbildung.

Ausserdem muss man seine Webseite, durch das Einbauen einer Zeile Code, erst verifizieren. Um einen ersten Blick in das Backend des Tools werfen zu können, habe ich mich gerade eben angemeldet und diesen Blog verifizieren lassen. Mit Zahlen und Analysen kann ich also noch nicht aufwarten aber mit diesem Screenshot aus dem Bereich Statistiken. Am rechten Rand des Bildes kann man erkennen, worauf das Ganze hinausläuft. Da ich noch keine Zahlen in meiner Statistik habe, kann ich vorerst auch nur mutmassen: Der erste Block (Gesamt) wird die Anzahl der Shares auf den vier Netzwerken darstellen. Im zweiten Block (Aktivitäten) wird angezeigt werden wie die User der Netzwerke mit den Links interagieren. Also etwa, ob die der Link auf Facebook kommentiert, angeklickt oder gelikt wird, retweets und Klicks bei Twitter usw. Die dritte Box (Reichweite) wird wohl darstellen, wie oft die Links innerhalb des Netzwerkes weiter gegeben werden. Fünfte Spalte (Demographie) –spricht für sich selber!

Ich habe einfach mal selber den Spredly-Like Button betätigt das man wenigsten schon mal das Raster erkennen kann.

Diese Statistiken, die das Tool bietet, sind also eine ganz feien Sache. Und wie schon erwähnt, bietet der Spredly-Like-Button den Vorteil mit einem Klick, in mehrere Netzwerke zu posten. Ich habe allerdings trotzdem bisschen bedenken in Bezug der Akzeptanz der User gegenüber eines ihnen unbekannten Buttons. Auch die Usability, wenn der User den Button zum ersten Mal benutzt, ist es eben nicht mit einem Klick getan. Und ausserdem, kein Mensch kennt diesen Button, Facebook und Twitter Buttons sind klar gebrandet und für den User sofort erkennbar. Die Buttons müssten meiner Meinung nach aufgeteilt sein, also einzeln für jedes Netzwerk und klar gebrandet. Wenn der Besucher dann auf einen der Buttons klickt, könnte sich ein Fenster öffnen und fragen ob man den Artikel, oder was auch immer, zusätzlich auch auf weiteren Netzwerken posten möchte. Vielleicht geht in diese Richtung ja noch was. Nichtsdestotrotz die Idee und die Features sind wirklich klasse. Und es gibt sogar noch ein Trittes im Pack.

Besonders spannend ist auch das dritte Feature von Spreadly, die Deals. Mit den Deals können die User zum Sharen der Inhalte motiviert und gleichzeitig belohnt werden. Im Backend können die Deals angelegt werden. Und so sieht die Oberfläche im Adminbereich aus.

Auf so was Ähnliches bin ich ungefähr mitte des letzten Jahrs Jahres schon mal gestossen. Das Teil nennt sich „Pay With A Tweet“ der Name sagt eigentlich schon alles über die Funktion aus. Es lässt sich aber am Beispiel der Initianten des „Pay With A Tweet“ Buttons ganz einfach verdeutlichen. Diese haben nämlich das Buch mit dem Titel „Oh My God Whats Happend, And What Should I Do?“ (ein empfehlenswertes Buch übrigens) geschrieben, dieses kann man sich kostenlos herunterladen wenn man ein Tweet der Angebotsseite versendet. Hier kann ein solcher Button für eigene Angebote kreiert werden und hier gibt es diverse Anwendungsbeispiele.

Die Idee ist genial, total überzeugend und wird dem Wunsch der User, Dinge in ihren Netzwerken zu teilen, gerecht. Und es ist, um die Brücke zum E-Mail-Marketing wieder zu schlagen, eine Moderne-Anlehnung an die „Newsletter Subscription Methode“ Newsletter Abonnenten zu gewinnen: „Willst du dieses E-Book downloaden, so melde die mit einer gültigen E-Mail-Adresse bei unserem Newsletter an“ kennt jeder! Die modernere Form davon lautet halt einfach: „Erzähle deinen Freuden von unserem kostenlosen E-Book und du erhältst das E-Book gratis“. Dabei ist das E-Book natürlich nur ein Beispiel es lässt sich natürlich auf viele andere digitale Güter Anwenden. Mit den Deals von Spreadly.com kann man genau dies auch machen, einfach viel umfangreicher und es beschränkt es sich dort nicht nur auf digitale Güter.

Als Fazit kann ich sagen: Die Idee hinter den Features des Buttons ist wirklich genial, ich habe diese im Artikel schon einige Male bezeugt. Allerdings bleibt die Akzeptanz der User auf den Button abzuwarten, ob dieser in der jetzigen Form wirklich rege genutzt wird, steht noch in den Sternen. Ich würde mir wüschen, dass man die einzelnen Tools auch einzeln einsetzen könnte. Dies würde der Übersicht und der Usability sicher gut tun.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Button sammeln können und wie ist allgemein eure Meinung zu denn Funktionen des Spredly Buttons?

Bildequelle Eingangs-Post:Engaugemedia.com

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One Comment

  1. Hi Sascha,

    vielen Dank für den tollen Artikel.
    Es scheint ein Problem mit dem WordPress Plug in zu geben.

    Hast Du die aktuelle Version installiert?

    Wir helfen Dir gerne morgen weiter wenn es Probleme beim Einbau geben sollte.

    Grüße und nochmals Danke
    Marco

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